Heute Morgen sind wir in den Hafen von Las Palmas, Gran Canaria eingelaufen. Endlich mal wieder ein Hafen, der stadtnah gelegen ist und kein reiner Containerhafen. Es gibt zwar Container, aber es ist auch fast ein reines Kreuzfahrterminal! Es war gegen 7 h und die Sonne ging auf. Die Temperaturen sind gemäßigt, ca. 18 C morgens und fast keine Wolken. Beim Frühstück hatten wir einen anderen Blick auf die Insel und Las Palmas. Um 9 h hatten wir uns mit unseren Freunden verabredet. Wir hatten keine Tour gebucht, sondern wollten auf eigene Faust, mit einem Mietwagen, die Insel erkunden. Im Internet hatten wir herausgefunden, dass es direkt am Terminal zwei Mietwagenstationen geben sollte. Nachdem wir das Schiff verlassen hatten, fanden wir ganz leicht die erste Avis-Mietwagenstation. Dort gab es nur eine mehr oder weniger nette Dame, die uns mitteilte, dass alle Mietwagen ausgebucht seien. Die zweite war nicht besetzt und eine weitere gab es erst in der Innenstadt. Nun ja!! Direkt gegenüber der Queen standen Taxis, die ihre Dienste anboten. Wir wurden recht schnell mit einem Fahrer handelseinig, der uns quasi die ganze Insel zeigen wollte. Das klang sehr gut. Und schon ging es los, als erstes Richtung Teror, eine alte Stadt in Inneren der Insel. Wir waren sehr zeitig dort und konnten in aller Ruhe die alte Innenstadt und die Kathedrale der Schutzheiligen der Insel besichtigen. Erst als wir bei einem Cortado in einem kleinen Kaffee saßen, kamen die ersten Touristen unseres Schiffes in den Ort. Für uns ging es weiter in die Berge, zu dem mittleren Punkt der Insel, dem Cruz de Tejeda. Wir sind über wunderschöne Bergstraßen mit phantastischen Aussichten gefahren. Die ganze Landschaft blühte gelb und rosa, bei einem strahlenden Sonnenschein. Am Wegesrand blühten auch üppig rosafarbenen gefüllten alte Rosen, die man ansonsten nur in England sieht. Die Aussichten Richtung Las Palmas waren beeindruckend. Am Cruz de Tejeda konnte man auch in Richtung Las Palomas gucken und man sah in der Ferne Teneriffa mit de Teide. Da kam schon ein bisschen Heimweh auf. Anschließend ging es weiter Richtung Mogan. Die Straßen Richtung Mogan waren überaus steil und kurvenreich. Eine Serpentine folgte der nächsten. Man konnte schon recht weit von oben Mogan sehen, wobei unser Fahrer meinte, dass der Ort selbst noch eine Stunde Fahrtzeit entfernt sei. Für Mogan selbst blieb keine Zeit, es ging weiter nach Puerto Mogan, wo wir einen kleinen Fotostop einlegten. Wir wollten auf jeden Fall noch die tolle Küche Gran Canarias genießen und unser Fahrer hat uns dann zu einer Cofradia (Fischereigenossenschaft) Arguineguin gebracht, die ganz hervorragend sein sollte. Das können wir uneingeschränkt bestätigen. Nach dem Essen an Bord war es ein Hochgenuss kanarische Küche und Fische zu genießen. Die Zeit ging fiel zu schnell zu Ende. Um 18 h war schon wieder all Aboard und vorher wollten wir für unsere interne Abschiedsparty noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Kurz vor 18 waren wir an Bord. Wir haben den Tag auf Gran Canaria sehr genossen. Es hat uns ausgesprochenen gut gefallen. Wir werden sicher wieder hierher kommen.
Vor uns liegen drei weitere Seetage, bevor wir Southampton erreichen, wo sich unsere Ursprungsroute kreuzt. Das ist unser letzter Hafen vor Hamburg!