Kurz nach 22 h sind wir gestern Abend aus Auckland ausgelaufen. Wir hatten das Abendessen beendet und sind zur Sail-Away-Party auf das Lidodeck gegangen, wo das Bordorchester quasi als Bigband das Auslaufen begleitete. Auckland bei Nacht sah sehr beeindruckend aus.
Heute Morgen haben wir gegen 8 h in der Bay auf Island geankert und die Tenderboote wurden zu Wasser gelassen. Wir machen heute einen Rural Drive und anschließend geht es in den Waipoua Forest.
Der Himmel ist wolkenverhangen bei ca. 20 C. Es regnet aber nicht, wie wir mit Freude festgestellt haben.
Mit einer halben Stunde Verspätung ging es heute zu unserem Ausflug los. Die Queen Victoria ankerte relativ weit draußen in der Bucht, so dass auch die Tour mit dem Tender fast eine viertel Stunde dauerte. Wir haben an einer kleinen Marina festgemacht, wo auch die Busse standen.
Wir sind einmal quer über die Nordhalbinsel gefahren bis hin zur Bucht an der Tasmanischen See. Dort haben wir einen kleinen Zwischenstopp gemacht und uns den Strand angesehen. Danach gab es schon Lunch. Ein wenig sehr früh heute. Am Restaurant wurden wir von unserem Führer für den Waipoua Forest empfangen. Danach sind wir sind hoch in die Berge gefahren. Die Landschaft ähnelte zunächst dem Schwarzwald. Oben allerdings war es fast dschungelartig. In dem Wald standen verschiedene Kauri-Bäume, die einen Stammesumfang von knapp 14 m hatten und annähernd 2000 Jahre alt sind. Das war wirklich sehr beeindruckend. Zudem hatte sich das Wetter gegen Mittag schlagartig gebessert und die Sonne kam durch. Gleich wirkte das Land viel freundlicher und alles glänzte in der Sonne. Auf dem Rückweg haben wir bei dem ältesten Missionshaus von Neuseeland Halt gemacht. Das Haus ist circa von 1830. Neben dem Missionshaus stand die Sonntagsschule, in dem wir mit Tee und Scones versorgt wurden. Auch die kleine alte Holzkirche war sehr beeindruckend. Danach ging es zurück auf das Schiff. Die Tenderfahrt war sehr abenteuerlich, da der Tenderfahrer es kaum schaffte anzulegen. Dabei war die See gar nicht kabbelig. Mehrfach hat er die Queen gerammt. Nach ca. 3 Versuchen hat es endlich geklappt und wir konnten auf das Schiff.
Heute am frühen Abend legen wir gen Sidney ab. Vor uns liegen zwei Seetage.