18.2. auf See und 19.2. Tonga

 

 

Dieses mal hatten wir nur einen Seetag zwischen den beiden Inseln. Morgens begann er mit einem gemeinsamen Obstfrühstück mit unseren neuen Freunden auf dem Lidodeck am Pool. J Es war ein ruhiger und sehr warmer Tag, den wir lesend an Bord verbracht haben. Es gab einige fliegenden Fische zu bewundern.

Am 19.2. erreichten wir morgens gegen 6 h Tonga und sind in Schleichfahrt an die Pier gelaufen. Der Hafen ist von zahlreichen Korallenriffen umgeben und man muss wohl sehr vorsichtig navigieren. Um 7 h haben wir angelegt und sofort erklang laute Südseemusik aus der Konserve. Unser Balkon wird heute mal direkt beschallt, da wir zentral an der Brücke liegen. Seltene Ausnahme! Als wir von Bord gingen tanzte eine Originaltongatanztruppe zu tongalesicher Musik. Die Temperaturen sind tropisch, wobei das Wasser nicht mehr ganz so warm wie auf Tonga ist. Es hat vermutlich nur noch 30 C. Trotzdem ist die Vegetation noch tropisch. Zum Frühstück draußen auf dem Lidodeck wurden wir von einen recht heftigen tropischen Regenguss überrascht (wir sind nicht naß geworden J) und wurden anschließend mit einem fetten Regenbogen belohnt.

Tonga ist komplett anders als Samoa. Samoa ist eine Insel, die ungefähr die Größe von Gran Canaria hat und sehr hügelig und urwaldmäßssig bewachsen ist. Die Hauptinsel Tongatapu ist viel kleiner (Länge 12 km Breite 4 km) und  ist völlig eben. Ihre Hauptstadt Nuku’alofa ist mit Apia gar nicht zu vergleichen. Wir sind kurz durchgelaufen und wollten nur noch zum Schiff. Es gibt nur noch wenige alte Kolonialbauten, der Rest sind wenig attraktive Neubauten, teilweise sehr heruntergekommen. Die Menschen sind sehr nett und sehr freundlich.

Wir hatten für diesen Tag einen Ausflug nach Fafaisland gebucht und wollten die Südsee mal im Original genießen. Los ging es um 9.30 h in einem sehr alten Bus, den ich nicht näher beschrieben möchte. Es war seeeehr einfach. Den Weg zum Ferryterminal hätte man aber auch gut laufen können. Im Bus wurde uns erst einmal gesagt, dass eines der Boote, die nach Fafa übersetzen, defekt sei und immer nur 12 Leute mitfahren können. Das gab allgemeines Gemurre. Die erste Truppe, die auf die Insel durfte, wurde ausgelost. Wir waren natürlich in der zweiten Truppe und durften 30 min weiter am wenig attraktiven Hafen verbringen. Gedanklich hatte ich schon die Kosten für den entgangenen Genuss in Dollar umgerechnet und ein Minderungsschreiben an Cunard formuliert. Dann ging es aber los. Und Fafa ist ein winziges Südseeinseleiland, das einfach ein Südseetraum ist. Wir haben erst einmal die Insel durchstreift (gepflegter Dschungel) und dann ein Plätzchen am Strand gesucht und sind in aller Ruhe schnorcheln gegangen. Die ganze Insel war von Korallenriffen umgeben, die weitgehend noch intakt waren. Die Sandstrände sind ganz weiß und überall stehen Palmen. Das Wasser ist wirklich türkis. Überall schwammen kleine und große bunte Fischchen herum. Man konnte sich kaum satt sehen. Da das Wasser sehr warm ist, konnte man auch sehr lange schnorcheln.

Mittags gab es dann einen tongalesischen Lunch aus gebratenen Thunfisch, der in einem Eierpfannkuchen eingewickelt war und mit einer weißen Kokossauce bedeckt war. Sehr lecker. Zum Nachtisch gab es Eis mit ganz vielen tropischen Früchten. Ein echtes Südseeparadies.

Zurück muss

ten wir dann eine andere Route fahren, da Ebbe wurde und viele Riffe aus dem Wasser traten. Anschließend haben wir noch einen kleinen Gang in die Stadt gemacht und waren pünktlich zum Sailaway wieder an Bord.

Jetzt liegen 2 Seetage vor uns, bevor wir auf die Nordinsel von Neuseeland kommen.

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